Nr. 10 vom 27.2.2015

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Standpunkt

Bitte weniger autoritär

Man spricht von der offenen Gesellschaft, aber wie renommierte Medienhäuser derzeit ihre Leser (und sogar noch die Bürger anderer Staaten, derzeit am liebsten „die Dänen“ und „die Griechen“) belehren und schurigeln, ihnen mitunter auch Vorschriften machen, wobei Sachverhalte zuweilen bis zur Unkenntlichkeit verkürzt und vereinfacht werden, ist das Gegenteil von offen, nämlich autoritär.

Mit Stempeln wie „FALSCH“, „BLÖDSINN“ oder „NA UND?“ ging zum Beispiel die Jugendausgabe des „Spiegel“ soeben gegen behauptete Vorurteile vor und fragte zum Abschluss: „Weshalb gehen Menschen gegen Ausländer auf die Straße?“ Gegen Ausländer? Haben wir etwas verpasst?

Hatten nicht Altbundeskanzler Helmut Schmidt, die ebenfalls sozialdemokratischen Theologen Wolfgang Thierse und Richard Schröder, „Zeit”-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff und weitere prominente Autoren in ihrem gemeinsamen Manifest „Weil das Land sich ändern muss“ 1992 klargestellt, „die Bevölkerung Deutschlands“ habe „verschiedene Optionen“? Und die Autoren haben diese Optionen, über die es weiterhin zu diskutieren und zu entscheiden gilt, auch klar benannt, nämlich wie folgt:

1. Die Bevölkerung Deutschlands kann Vorsorge treffen für ihren zahlenmäßigen Rückgang und den Anstieg des alten Bevölkerungsteils.
2. Sie kann ihren zahlenmäßigen Rückgang durch Zuwanderer ausgleichen und dadurch zugleich den Anstieg des alten Bevölkerungsteils verlangsamen.
3. Sie kann versuchen, ihre Geburtenrate wieder auf ein bestandserhaltendes Niveau zu heben.
4. Sie kann alle drei Vorgehensweisen miteinander verknüpfen.
5. Sie kann alles treiben lassen.

Wenn Deutsche zum Ausdruck bringen, dass sie die Option 1, 3 oder 4 besser finden als die Optionen 2 und 5, demonstrieren sie damit doch nicht gegen Ausländer, sondern für eine bestimmte Entwicklung unseres Landes, der sie den Vorzug vor anderen Varianten geben. Schon bei den Autoren des Manifests von 1992 klang im Zusammenhang mit der Option 2 Sorge an: „Ob eine zahlenmäßig schrumpfende und stark alternde Bevölkerung einen Zustrom von bis zu 600.000 Menschen jährlich assimilieren oder auch nur integrieren kann, ist ungewiss. Dennoch müsste sie den zweifellos aufwendigen Versuch einer umfassenden Integration der Zuwanderer unternehmen, wenn wirtschaftliche, soziale und nicht zuletzt kulturelle Spannungen erträglich bleiben sollen. Gelingt diese Integration nicht, droht die Entfriedung des Gemeinwesens einschließlich der zumindest partiellen Marginalisierung des deutschen Bevölkerungsteils in einzelnen Schulen, Stadtteilen oder auch Landstrichen.“

Was also ist legitimer, als dass Menschen, denen die Zukunftsentscheidung als Teil des deutschen Volkes mitobliegt, die, wenn auch ersichtlich unerwünschte, Debatte suchen und sich mit dem urdemokratischen Mittel der Versammlung zu Wort melden?

B. Schreiber

Einige der aktuellen Themen in der Ausgabe vom 27. Februar 2015

DIE MÄR VON DER SCHULDIGEN STADT

Am 19. Februar fand in München eine bemerkenswerte Veranstaltung statt. Professor Dr. Konrad Löw referierte zum Thema: „Die Sünden der Väter – Wie unsere Vorfahren von Presse, Funk und anderen verleumdet werden“. Was der Politikwissenschaftler Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz zu entgegnen hatte.

GAZA: NICHTS GEHT MEHR

Weil die Mittel fehlten, musste die UNRWA, das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, Anfang des Jahres sein Finanzbeihilfeprogramm schließen. Den Menschen bleibt nichts übrig, als in den Trümmern auf Hilfe zu warten. Ein Bericht von Mohammed Omer.

KURSWECHSEL IN WASHINGTON?

In weniger als einem Jahr stehen in den USA die Präsidentschafts-Vorwahlen statt. Der republikanische Senator Rand Paul, Sohn des Isolationisten Ron Paul, will sich – so die „New York Times“ – um das Amt bewerben. Welche Chancen hat er? Und was wäre von ihm zu erwarten?

STRATEGIEN DER AFD

Die „Alternative für Deutschland“ hat, so wie sie derzeit aufgestellt ist, gute Chancen, auch in Bremen in den Landtag, die Bürgerschaft, zu kommen. Zum Erfolgsrezept gehört die erfolgreiche Integration der Mitte. Das Interesse der neuen Kraft an ideologisch leichtem Gepäck ist also höchst real.

MONSANTO & CO.

Ziele und Strategien der globalen Agrarindustrie und warum ihr das Freihandelsabkommen TTIP zupass kommt. Es geht nicht um den Schutz der europäischen Verbraucher, sondern um Geld und Macht. Eine Analyse.

DIE ZERKLÜFTETE REPUBLIK

Noch nie war Armut in der Bundesrepublik so verbreitet, folgt man Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Die Vereinigung hat jetzt ihren neuen Armutsbericht mit Daten und Fakten vorgelegt.

DIE AKTE KURRAS

Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 war ein Wendepunkt, ein „Signal für die beginnende studentische und außerparlamentarische Bewegung“. Wie hätte sich diese entwickelt, wenn schon damals bekannt gewesen wäre, dass der Todesschütze Kurras Stasi-Mitarbeiter war?

„BERLIN, ICK LIEBE DIR“

In der Vaganten-Bühne unweit vom Ku’damm ist Cyrill Berndt der Berlin-Begleiter in dem gut einstündigen Kabarett „Berlin, ick liebe dir“. Mit nichts auf der Bühne, außer einer Tafel, auf der er versucht, die Metropole aufzuzeichnen, schildert er pointiert und amüsant, wie man sich zu verhalten hat, um in der Hauptstadt als Berliner durchzugehen.

FRIEDHOF DER NAMENLOSEN

Auf dem „traurigsten Friedhof Wiens“ ruht, wen der Donau „Fluten still und einsam angeschwemmt“. Ein Rundgang auf diesem Gräberfeld, das mehr ist als bloß eine begehrte Filmkulisse.

 

 

 

 

 

 

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Nr. 9 vom 20.2.2015

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Standpunkt

Tag der Muttersprache

Dass die Bild-Zeitung nicht zu Deutschlands größten Sprachwahrern zählt, dürfte niemanden überraschen. Sie ist bekannt für ihren plakativen Duktus. Gerade einmal vier Wörter umfasse der durchschnittliche Satz in der „Bild“, rechnete der Journalist Wolf Schneider einmal vor. Günter Wallraff attestierte Deutschlands größter Tageszeitung sogar einen „infantilen Stammel- und Kahlschlagstil“. Kurze Sätze, kurze Wörter – viel kann da eigentlich nicht schiefgehen. Denkt man.

Das „Fashion-Disaster“, von dem die „Bild“ vergangene Woche im Zusammenhang mit dem Auftritt der Ehefrau des US-Musikers Pharrell Williams bei der „Grammy“-Verleihung sprach, war einer der peinlichen Fehler, die dem achtlosen Umgang mit der eigenen Sprache entspringen. Denn bei diesem „Disaster“ handelte es sich nicht um die bewusste Verwendung einer englischen Vokabel. Darauf weist die Kopplung der beiden Wörter hin.

„Disaster“ hört man oft. Weil es auf Englisch so heißt. Entstanden aus der lateinischen Silbe dis- und dem Substantiv astrum bezeichnet das Wort ein Unheil, ein Missgeschick, ein schlimmes Unglück, einen Zusammenbruch. Im Deutschen heißt es schriftlich wie mündlich „Desaster“.

Sprechen wir also wieder über Anglizismen, zu denen auch Grammatikkonstruktionen und Redewendungen gehören. Zum Beispiel „macht keinen Sinn“ – eine wörtliche Übersetzung von „makes no sense“. Auf gut Deutsch heißt es aber „ergibt keinen Sinn“.

„Nicht wirklich“ hört sich für deutsche Ohren nicht fremd an, doch „eigentlich nicht“ wäre die bessere Alternative zu „not really“. Auch die Steigerung folgt immer häufiger dem englischen Beispiel, wenn es anstelle von „immer mehr“ etwa „mehr und mehr“ heißt. Der Duden macht außerdem auf Infinitivkonstruktionen als grammatikalische Anglizismen aufmerksam, die deutsche Sätze mit „man“ verdrängen. Solche also „sind kaum noch zu finden“ („hardly to find“) – anstatt dass man sie kaum noch findet.

Nun geht es nicht darum, Anglizismen und Sprachentwicklung unreflektiert zu verteufeln. Sprache ist wandelbar und war zu allen Zeiten den verschiedensten Einflüssen ausgesetzt. Wohl aber geht es um Ehre und Wert der deutschen Sprache, über die man sich Gedanken machen sollte. Nicht nur, weil die Vereinten Nationen den 21. Februar zum Internationalen Tag der Muttersprache ausgerufen haben.

Dazu erklärt die UNESCO, Initiatorin des Gedenktages: „Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken. Der Internationale Tag der Muttersprache erinnert an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache. Er soll die Sprachenvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken.“ Sinnvoll.

AW

Einige der aktuellen Themen in der Ausgabe vom 20. Februar 2015

WOVOR HABEN SIE EIGENTLICH ANGST?

Unterstellt man jemandem (unbegründete) Ängste, ist das auch eine Methode, einer echten Diskussion aus dem Weg zu gehen. Die Bereitschaft, sich von der Berechtigung mancher Sorgen überzeugen zu lassen, fehlt im politischen Geschehen. Dabei lehrt Kierkegaard, dass der Mensch das Fürchten lernen muss, „um nicht ins Verderben zu geraten“.

DIESES WAR DER FÜNFTE STREICH

In Hamburg gelang der AfD zum fünften Mal in neun Monaten der Einzug in ein Parlament. 6,1 Prozent der Stimmen verhelfen ihr in der Hansestadt zu acht Abgeordneten. Bernd Luckes Partei kann es also auch im Westen der Republik. Die größte der AfD nun bevorstehende Herausforderung.

GAUCK IN DRESDEN

Vor lauter Relativierung fiel das Trauern um die Toten des 13. und 14. Februar 1945 letztlich aus. Was der Bundespräsident bei seinem Auftritt vor 1.400 handverlesenen Gästen in der Frauenkirche sagte und was sich sonst in Dresden tat.

GELDWASCHANLAGE HSBC

„Swiss Leaks“: Vertrauliche Dokumente aus der Genfer Niederlassung enthüllen Machenschaften der britischen Großbank HSBC. Was bisher ans Licht kam.

„THE INTERVIEW“

Kinospaß mit Kim Jong-un? Das klingt zum Beispiel so: „Verabreichen Sie ihm eine tödliche Dosis Gift!“ Ha, ha. Bei der US-Komödie „The Interview“, die auch in deutschen Kinos zu sehen ist, handelt es sich um in Klamauk verpackte Propaganda.

ATHEN WÄRMT FORDERUNGEN AUF

So neu und anders die Regierung Tsipras ans Werk geht, in einem Punkt ist sie nicht sonderlich originell: beim Thema Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Rede ist von 11 Milliarden Euro. Wie geht Deutschland mit dem Ansinnen um?

COLUCHE UND SEINE IDEE

Coluche, der französische Kult-Komiker, fragte sich vor 30 Jahren, warum in Frankreich „die Leute nichts zu essen haben“, und gründete die „Restos du Coeur“, die Restaurants des Herzens, eine Gratiskantine für Bedürftige. Seine Erfolgsgeschichte.

FREUDE AM SPIEL

Eine Modelleisenbahn fördert die Feinmotorik und schützt vor Computersucht. Welche Zukunft haben die Modellbahnen? Nicht nur Marktführer Märklin setzt wieder mehr auf den Produktionsstandort Deutschland und „Made in Germany“. Ein Rundgang auf der Nürnberger Spielwarenmesse.

GRUNDRECHTE SCHÜTZEN!

In Leipzig wenden sich Bürgerrechtler der Wende von 1989 gegen Verbote von Kundgebungen. Stichwort: Legida/Pegida. Die Stadt erwecke den Eindruck, Sicherheitsinteressen „politisch zu interpretieren“, heißt es in einem Protestschreiben. Auch am 16. Februar kam das grundgesetzliche Selbstbestimmungsrecht des Veranstalters über Ort und Art der Versammlung in der Messestadt zu kurz.

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Nr. 8 vom 13.2.2015

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Standpunkt

Sind wir Griechenlands Vormund?

Führende Politiker des griechischen Kabinetts haben sich in der Vergangenheit für die Rechte der Palästinenser eingesetzt. Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis, der neben der griechischen auch die australische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde in diesem Zusammengang 2005 als Radiomoderator des staatlichen australischen Radiosenders SBS gefeuert. Varoufakis war damals der Ansicht., Israels Gaza-Politik und die Grenzbarriere zwischen Israel und dem Westjordanland lediglich in einer Weise kritisiert zu haben, wie dies auch in der israelischen Tageszeitung „Ha’aretz“ üblich sei. Der neue Vizeminister für die griechische Handelsmarine, Theodoros Dritsas, nahm 2009 an einer Schiffsaktion der „Free Gaza“-Bewegung teil. Auch Ministerpräsident Alexis Tsipras äußerte sich wiederholt kritisch über „Brutalität gegen Palästinenser“ und wurde von der „Jerusalem Post“ entsprechend zitiert.

In einem Kommentar für die Tageszeitung „Die Welt“ meint Thomas Weber, Direktor des Centre for Global Security and Governance an der Universität Aberdeen, Varoufakis’ Ansichten seien „typisch für die Syriza-Mitglieder des neuen griechischen Kabinetts“. Weber zeigt sich besorgt: „Ähnlich wie die griechische Regierung bereits die Anti-Putin-Linie der Europäischen Union unterminiert, wird sie versuchen, den Nahost-Kurs der EU aus der Bahn zu werfen.“ Kaum verwunderlich, dass er auch hier die deutsche Außenpolitik in der Pflicht sieht: „Ein deutliches Entgegentreten in Europa gegen die Israelfeindlichkeit der neuen griechischen Regierung muss gleichen Rang haben wie die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.“

Dabei übergeht Weber nicht nur, dass Besorgnis über diese oder jene Handlung der israelischen Regierung vielfach Motive hat, die alles andere als feindlich gegenüber dem Staat Israel sind. Es stellt sich auch die Frage, ob es Deutschland Sympathien in Griechenland bringt, wenn sich die Bundesregierung auch noch in die Nahost-Politik der Regierung Tsipras einmischt.

Alexander Frisch

Einige der aktuellen Themen in der Ausgabe vom 13. Februar 2015

HÄLT MERKEL DURCH?

Es war wichtig, dass die Kanzlerin auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Minima Moralia markierte: Keine deutschen Waffen gegen Russland. Und es war richtig, dass sie gemeinsam mit dem französischen Präsidenten um eine diplomatische Lösung rang, auch wenn die Springer-Presse ihr mit Sprüchen wie „Merkel redet, Putin schafft Fakten“ zusetzte.

NEUKÖLLN: BESSER ALS SEIN RUF

Als Heinz Buschkowsky, der bundesweit bekannte Bürgermeister des Berliner Bezirkes Neukölln, Ende Januar wegen „Dienstunfähigkeit“ überraschend seine Versetzung in den Ruhestand beantragte, bedeutete das das Ende einer Ära. Was der streitbare SPD-Politiker hinterlässt.

WER GEHÖRT ZUR ZIVILGESELLSCHAFT?

Der Politologe Werner Patzelt schreibt in einer Studie, die meisten Pegida-Teilnehmer seien „besorgte und empörte Bürger“, und rät, Politik und Zivilgesellschaft sollten mit den gutwilligen Demonstranten ins Gespräch kommen. Sind Strömungen wie Pegida nicht selbst Teil der vielbeschworenen Zivilgesellschaft?

BIS MAI 2016 IN MALI

Die Bundesregierung will den Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der EUTM in Mali bis Mai 2016 verlängern. Letzte Woche lobte Außenminister Frank-Walter Steinmeier, „dass die breite Unterstützung des Deutschen Bundestages gewähleistet ist“. Dabei ist klar: Es geht dem Westen nicht nur um Menschenrechte und Terrorbekämpfung, sondern um die Ressourcen der Region.

AUF DEM WEG ZUR WIRTSCHAFTSDIKTATUR?

Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA sind nicht im Interesse der Bürger. Sie führen zu einer Verlagerung der Macht hin zu globalen Großkonzernen und sind geeignet, die Demokratie auszuhebeln. Der Widerstand wächst.

WUTBÜRGER-VERSTEHER

„Egal, ob es einem gefällt oder nicht: Es gibt ein demokratisches Recht darauf, rechts zu sein oder deutschnational.“ Das sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel vergangene Woche im Rahmen eines Interviews. Dafür muss er reichlich Medienschelte über sich ergehen lassen.

DEUTSCHE ROMANTIK IN KAMBODSCHA

Die irakische Architektin Zaha Hadid entwickelt das „Sleuk Rith Institut“ in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh, das als Archiv, Schulungszentrum und Gedenkstätte für die Opfer der Roten Khmer dienen soll. Was hat Karl Friedrich Schinkel damit zu tun? Die Darstellung ihrer Entwürfe orientiert sich an seinem Denkmalprogramm der Befreiungskriege – mit tiefen symbolischen Aussagen.

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