Nr. 13 vom 20.3.2015

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Standpunkt

Wer sorgte für die griechische Hungersnot?

„Der Spiegel“ vom 14. März 2015 beginnt seine Aufzählung in Griechenland zwischen 1941 und 1944 von deutscher Seite begangener Verbrechen so: „Deutsche sorgten für eine Hungersnot, in der mindestens hunderttausend Menschen starben.“

Einen anderen Hintergrund für die Hungersnot benennt die renommierte Hilfsorganisation „Oxford Committee for Famine Relief“ – Oxfam –, die über ihre Entstehung berichtet: „Das Komitee trat erstmals 1942 zusammen, und sein Ziel war es, den Hunger in Griechenland zu bekämpfen, den die alliierte Seeblockade verursacht hatte.“ („The Committee met for the first time in 1942, and its aim was to relieve famine in Greece caused by Allied naval blockades.“)

Vor dem Krieg importierte Griechenland jährlich bis zu 500.000 Tonnen Getreide, vor allem Weizen, und andere Nahrungsmittel aus Australien, Kanada und den Vereinigten Staaten. Während das Land von den Achsenmächten Italien und Deutschland besetzt war, wurden von den Alliierten, namentlich Großbritannien, Nahrungslieferungen unterbunden und die kärglichen Ernten des Jahres 1941 und der folgenden Jahre verschlimmerten die Situation weiter.

In der britischen Regierung trat der Minister für wirtschaftliche Kriegführung, Hugh Dalton, entschieden für die Aufrechterhaltung der Blockade Griechenlands ein, Außenminister Anthony Eden dagegen für eine Erleichterung. Da Premierminister Churchill den kompromisslosen Standpunkt Daltons stützte, setzte sich dieser durch. Churchill glaubte nämlich, dass Hunger die Bevölkerung in den von den Achsenmächten besetzten Ländern zum Aufstand gegen die Besatzungsmächte veranlassen könnte.

Druck, die Blockade gegen Griechenland zu lockern, kam zuerst vom Vatikan. Der in Istanbul sitzende Apostolische Delegat für Griechenland und die Türkei, Angelo Roncalli (der spätere Papst Johannes XXIII.), hatte Rom informiert. Doch die britische Regierung lehnte jede Änderung ab. Die Hauptsorge Londons war dabei, ob der Vatikan sich in gleicher Weise auch an Washington gewandt hätte.

Angesichts der zunehmenden Kritik in Großbritannien wurden von Oktober 1941 bis Februar 1942 minimale Lieferungen aus der Türkei zugelassen. Im Dezember 1941, als die Hungersnot ihren Höhepunkt erreichte, schaltete sich Washington ein und drückte seine Besorgnis aus. Man bat um Stellungnahme zu den deutschen Vorwürfen, London sei für die Hungersnot verantwortlich. Inzwischen war nämlich auch Roosevelt – durch die öffentliche Meinung in den USA – unter Zugzwang geraten.

Im Januar 1942 argumentierten Eden und andere Blockadegegner in London wiederholt nach dem Muster: Wenn England die Griechen hungern lässt, muss es nach dem Krieg mit einem ihm feindlichen Griechenland umgehen, was eine ernste strategische Belastung darstellen würde. Im Februar 1942 wurde die britische Blockade gelockert und am 21. März 1942 kam die erste von der Regierung in London zugelassene Nahrungsmittellieferung im Hafen von Piräus an. Regelmäßige Hilfslieferungen unter der Schirmherrschaft des Roten Kreuzes konnten aber erst im November 1942 beginnen.

Violetta Hionidou, Dozentin für Neuere europäische Geschichte an der Universität Newcastle, schreibt in ihrem 2006 bei Cambridge University Press erschienenen Buch „Famine and Death in Occupied Greece, 1941– 1944“: „Es ist jedoch klar, dass die Besatzungstruppen zu keinem Zeitpunkt die Nahrungskrise absichtlich gefördert haben, wie die Briten selbst zugaben.“

S. Torico

Einige der aktuellen Themen in der Ausgabe vom 20. März 2015

GEFÄHRLICHES ZÜNDELN

Waffenlieferungen für die Ukraine, Obstruktion der Atomverhandlungen mit dem Iran: In welche Richtung Leute wie Philip Breedlove, NATO-Oberbefehlshaber für Operationen, Victoria Nuland vom US-Außenministerium, CDU-Politiker Philipp Mißfelder oder US-Senator Tom Cotton die Weichen zu stellen versuchen.

KARLSRUHES KOPFTUCH-BESCHLUSS

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass ein pauschales „Kopftuchverbot“ für Lehrkräfte an Schulen nicht mit deren Glaubens- und Bekenntnisfreiheit zu vereinbaren seien. Wer eine Entfriedung des Gemeinwesens vermeiden will, darf sich in der Tat nicht mit Äußerlichkeiten aufhalten. Denn es kommt kaum darauf an, was jemand auf dem Kopf hat, sondern darauf, was darin vorgeht.

RUSSLAND: NOTWENDIGE ERGÄNZUNGEN

„Wie ist es um die politische Kultur eines Landes bestellt, in der ein Begriff wie Russlandversteher zur Stigmatisierung und Ausgrenzung taugt? Muss man nicht erst einmal etwas verstehen, bevor man es beurteilen kann?“, fragt Gabriele Krone-Schmalz und liefert mit ihrem Buch „Russland verstehen – Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens“ wichtige Korrekturen zum aktuellen Russlandbild.

EURO-SINKFLUG

Vergangene Woche setzte die Europäische Zentralbank (EZB) mit dem Start des Anleihenkaufprogramms Quantitative Easing (QE) eine beispiellose Geldschwemme in Gang. Wird der Euro zur Inflationswährung?

UMSTRITTENER TARABELLA-BERICHT

Das EU-Parlament in Straßburg hat gegen die Proteste von Lebensschützern den „Tarabella-Bericht“ zur Gleichstellung in Europa verabschiedet. Ist der „einfache Zugang zu Abtreibung“ nun als Menschenrecht anzusehen?

DOCH VORRATSDATENSPEICHERUNG?

Der Alleingang, den die Bundesregierung plant, stößt auf den Widerstand von Datenschützern und Bürgerrechtlern. War nicht gerade erst deutlich geworden, dass die in Frankreich eingeführte Vorratsdatenspeicherung Morde nicht verhindert? Dazu der Kommentar „Quer gedacht“.

DIE UNERSETZLICHEN

Seinem gefallenen Malerfreund August Macke galt Franz Marcs Nachruf: „Unter tausend Braven trifft eine Kugel einen Unersetzlichen. Mit seinem Tode wird der Kultur eines Volkes eine Hand abgeschlagen, ein Auge blind gemacht.“ Am 4. März 1916 fällt Marc selbst vor Verdun. In München widmet sich derzeit eine umfangreiche Ausstellung Mackes und Marcs fruchtbarer Freundschaft zwischen Kunst und Krieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nr. 12 vom 13.3.2015

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Standpunkt

Kriminalität, die das Leben beeinträchtigt

Jüngst veröffentlichte der „Corriere della Sera“, der in Mailand erscheint und neben „La Repubblica“, die verbreitetste landesweite Tageszeitung Italiens ist, die offiziellen Statistiken, aus denen sich der beeindruckende Anstieg besonders der Wohnungseinbrüche in der Zeit von 2004 bis 2013 ergibt.

Die jährliche Zahl der Wohnungseinbrüche hat sich demnach von 110.887 im Jahr 2004 um 126,7 Prozent auf 251.422 im Jahr 2013 erhöht. In Mailand liegt die Steigerung sogar bei 229,2 Prozent.

689 Wohnungseinbrüche jeden Tag in der Republik Italien, einer alle zwei Minuten, sind das Ergebnis. Doch die Wirklichkeit sieht noch schlimmer aus, weil die Einbrüche in vielen Fällen nicht einmal angezeigt werden. Die Taten ereignen sich sowohl tagsüber als auch in der Nacht und oft ungeachtet der Tatsache, dass die Bewohner zuhause sind, die dann angegriffen oder narkotisiert werden. Es kommt sogar vor, dass Banden von Räubern von Italien aus in die Schweiz eindringen, um dort Diebstähle und Raube zu begehen und dann nach Italien zurückzukehren.

Die Sicherheitsbehörden sind im Wesentlichen außerstande, dem Phänomen zu begegnen. Die Urheber der Taten werden – sei es auf frischer Tat oder später aufgrund der Untersuchung von Fingerabdrücken – nur selten festgenommen. Und auch dann werden sie meist sofort wieder auf freien Fuß gesetzt oder maximal unter Hausarrest gestellt, denn:

– Die geltenden Vorschriften sind zu schwach.
– Die Gerichtsbarkeit ist zu nachsichtig.
– Die Gefängnisse sind überfüllt.
– Der illegale Aufenthalt wird de facto nicht mehr bestraft.

54,2 Prozent der eines Wohnungseinbruchs Verdächtigen auf freiem Fuß und 62 Prozent der deshalb arrestierten Personen waren laut den Zahlen des Censis-Instituts, Rom, 2014 keine italienischen Staatsangehörigen.

Die Einbruchskriminalität beeinträchtigt zunehmend die Lebensqualität der Italiener. Zwar bringt die Situation privaten Bewachungsunternehmen sowie den Herstellern von Alarmanlagen und Vergitterungen ein Vermögen. Der Normalbürger aber fühlt sich unsicher und von den Institutionen im Stich gelassen. Viele sehen sich gezwungen, sich so zu organisieren, dass ihre Wohnung nie unbewacht ist.

Dott. Angelo Fedeli

Einige der aktuellen Themen in der Ausgabe vom 13. März 2015

MERKEL IN JAPAN

Während ihrer Japanreise zitierte Angela Merkel am 9. März in Tokio Richard von Weizsäckers Worte, der 8. Mai sei ein Tag der Befreiung gewesen. Das war Datum und Ort kaum angemessen, jährte sich doch am 9. März die Vernichtung Tokios durch ein 100.000 Menschenleben forderndes „Firebombing“ zum 70. Male. Zudem verdient das Weizsäcker-Diktum neue Einschränkungen, wie Miriam Gebhardts soeben erschienenes Buch „Als die Soldaten kamen“ zeigt.

WAS BLEIBT VON RUDI DUTSCHKE?

Anlässlich des 75. Geburtstags von Rudi Dutschke beleuchtet sein Freund und Mitstreiter Prof. Dr. Bernd Rabehl unbekannte Seiten des märkischen Rebellen, den immer wieder auch die Frage der Wiedervereinigung beschäftigte.

WIE NOTWENDIG IST DER SOLI?

Was wird aus dem Solidaritätsbeitrag, um den ein Zank innerhalb der Großen Koalition schwelt? Der Volkswille ist eindeutig: sofortiger Ausstieg. Der „Bund der Steuerzahler“: „Erst in fünf Jahren mit dem Abbau zu beginnen, heißt: Aufgeschoben ist wie aufgehoben.“

SCHMIDTS ANSTAND

Altbundeskanzler Helmut Schmidt erinnert in der von ihm mitherausgegebenen Wochenzeitung „Die Zeit“ an seinen 1941 gefallenen Vorgesetzten, den Ritterkreuzträger Dr. Sepp Eckinger: „Ein wunderbarer Kerl“.

„AMERICAN SNIPER“ – EIN ANTI-KRIEGSFILM?

In den USA bricht der Film Rekorde. Auch in der Bundesrepublik ist Clint Eastwoods Drama „American Sniper“ über einen Scharfschützen im Irakkrieg Kassenschlager. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Streifen.

SUDETENDEUTSCHE FRAGEN

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hat den „Rechtsanspruch auf die Heimat“ aus ihrem Programm gestrichen. Vorangetrieben hatte dies der CSU-Politiker Bernd Posselt. Was steckt dahinter? Welche Konsequenzen hat diese Zweckänderung?

NEUE MITTELSCHULE EIN FLOP?

Eine Evaluierungsstudie über die Neue Mittelschule, die in Österreich als Etappe auf dem Weg zur gemeinsamen Unterrichtung der Zehn- bis Vierzehnjährigen eingeführt wurde, kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Die Schlüsse daraus sind unterschiedlich.

LEBENSLUST UND TODESFAHRT

Zur Geschichte von „Hoch auf dem gelben Wagen“. Was hat es auf sich mit dem Lied von der rauschhaft-schönen Lebensfahrt?

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Nr. 11 vom 6.3.2015

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Standpunkt

Gesetz und Recht

Hört man derzeit manche Vertreter der großen christlichen Konfessionen zum Thema „Kirchenasyl“, könnte man fast glauben, das Leben sei nur in Deutschland erträglich. Jetzt wäre eine Gelegenheit gewesen, solcher Überhebung auf schonende Weise, ohne ein kirchliches Gebäude zu betreten und entsprechende Bilder hervorzurufen, zu begegnen. Stattdessen machte das Bundesinnenminister de Maizière unterstehende „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) am 27. Februar 2015 einen Gesprächsvermerk öffentlich, in dem es heißt: „Das Bundesamt beabsichtigt nicht, die Tradition des Kirchenasyls an sich in Frage zu stellen.“ Das ist das Ergebnis eines „Spitzengesprächs“ von katholischer und evangelischer Kirche und dem BAMF, das am 24. Februar in Berlin stattfand.

Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“ erklärt, man wisse „zurzeit von 226 Kirchenasylen mit mindestens 411 Personen”. 187 der 226 „Kirchenasyle” seien sogenannte Dublin-Fälle. Die große Mehrheit der Fälle, in denen „Kirchenasyl“ gewährt wird, zielt also darauf ab, solchen Migranten ein Asylverfahren in der Bundesrepublik Deutschland zu ermöglichen, für deren Anträge nach der Dublin-Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates andere EU-Mitgliedstaaten zuständig sind.

Um die Überstellung in den zuständigen Staat zu verhindern, erhalten die Betreffenden solange „Kirchenasyl“, bis Artikel 29 Absatz 2 der Dublin-Verordnung greift: „Wird die Überstellung nicht innerhalb der Frist von sechs Monaten durchgeführt, ist der zuständige Mitgliedstaat nicht mehr zur Aufnahme oder Wiederaufnahme der betreffenden Person verpflichtet und die Zuständigkeit geht auf den ersuchenden Mitgliedstaat über.“ Also auf die an sich unzuständige Bundesrepublik Deutschland.

Die Sechs-Monats-Frist für die Überstellung kann jedoch nach der Dublin-Verordnung auf achtzehn Monate verlängert werden, „wenn die betreffende Person flüchtig ist”. Der Aufenthalt im „Kirchenasyl“ ist, ohne den Wortlaut der Vorschrift überzustrapazieren, als ein Sich-Entziehen in diesem Sinne einzustufen. Auf die Einordnung als flüchtig will das Bundesamt aber zumindest im nächsten halben Jahr verzichten.

Wird bald die nächste gesellschaftliche Gruppe beschließen, sich über Gesetz und Recht zu stellen, die im Rechtsstaat gemäß Artikel 20 Absatz 3 des Grundgesetzes maßgeblich sind? Die Frage ist auch, was eigentlich so erstrebenswert daran ist, eine Rechtsvorschrift, die eine Zuständigkeitsregelung enthält, auszuhebeln. Wenn die Überstellung in andere EU-Staaten für die Ankömmlinge unzumutbar ist, fragt sich zudem: Warum gab und gibt es keinen Aufschrei der Kirchen, weil im Jahr 2000 die Vorschrift „Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden“ im Grundgesetz durchbrochen wurde, so dass seither Auslieferungen deutscher Staatsbürger an einen Mitgliedstaat der Europäischen Union möglich sind?

GS

Einige der aktuellen Themen in der Ausgabe vom 6. März 2015

DER WESTEN UND DIE MEINUNGSFREIHEIT

Der norwegische Mathematiker, Soziologe und Politologe Professor Johan Galtung, Gründungsvater der Friedensforschung und Rektor der „Transcend Peace University“, wendet sich gegen „westliche Heuchelei mit der Meinungsfreiheit“.

NULL TALENT ZUM MITLÄUFER

Professor Konrad Löw zieht mit seiner lesenswerten Autobiographie „Lasst uns trotzdem weiterkämpfen!“ eine Bilanz. Gewidmet hat er das Buch seinem in Paris lebenden Kollegen Alfred Grosser. Beide verbindet das Bestreben, den Deutschen, die unter der NS-Diktatur lebten, den Zeitzeugnissen gemäß Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

VOM PUTIN-FREUND ZUM PUTIN-GEGNER

Der Hedgefonds-Manager Bill Browder, der in den 90er-Jahren in Russland ein Vermögen verdiente, verlor über Putin kein schlechtes Wort, bis er 2005 der Steuerhinterziehung im großen Maße verdächtigt wurde. Nun legt er mit „Red Notice. Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde“ seine Sicht der Dinge vor. Wie glaubwürdig ist Browder als Fürsprecher der Menschenrechte?

TTIP: DAFÜR ODER DAGEGEN?

Nur noch 39 Prozent der Bundesdeutschen sprechen sich für das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA aus. Manchem bereitet das Sorgen, etwa Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel. Wie wird sich die Sozialdemokratie letztlich positionieren?

MEHR AGGRESSION, MEHR SUBVERSION?

Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA ist nach Ansicht Washingtons „der führenden Weltmacht mit Interessen in jedem Teil einer zunehmend miteinander verbundenen Welt angemessen“. Welche Schwerpunkte gesetzt werden und was hinter manch schönen Sätzen der Obama-Regierung steckt, hinterfragt Dr. Bernhard Tomaschitz.

DER SCHAUSPIELER JOSEF EICHHEIM

Viele Menschen kennen den Münchner Mimen Josef Eichheim von der Leinwand oder vom Bildschirm, aber kaum jemand weiß von seinem traurigen Ende. Eichheims Tod als Internierter im November 1945 dokumentiert Heimatforscher Heinrich Pflanz.

KUNST – UND WORT UND BILD

Die Grenzen der Buchillustration sind nicht so eng gesteckt, wie die wörtliche Übersetzung von illustrieren (erleuchten, erhellen) suggeriert. Es geht um eigenes Erzählen und Interpretieren. Das wird klar, wenn man zum Beispiel die Bilder von John Bauer sieht. Der schwedische Maler deutscher Herkunft ist einer der Protagonisten des „goldenen Zeitalters der Buchillustration“.

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